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Baum verschenken zu Weihnachten: was am 24. wirklich vorliegt

Bis wann du bestellen musst, was am 24. Dezember wirklich vorliegt, warum der Baum erst im Frühjahr gepflanzt wird und wann er das falsche Geschenk ist.

„Nachhaltiges Weihnachtsgeschenk“ ist ein Suchbegriff, hinter dem meistens eine Liste steht: Bienenwachstuch, Seife, Bambuszahnbürste. Ein Baum steht auch darauf, und fast nie steht dabei, was am 24. Dezember eigentlich in der Hand liegt.

Diese Frage beantwortet dieser Beitrag, mit Fristen und ohne Schönfärberei. Denn der Baum, den du im Dezember verschenkst, steht im Dezember noch nicht im Boden, und wer das vorher weiß, verschenkt entspannter.

Woran du ein Geschenk prüfst, das als „nachhaltig“ verkauft wird, steht im Beitrag „Nachhaltige Geschenke“: Was das Wort verspricht.

Was am 24. Dezember wirklich vorliegt

Drei Dinge lassen sich verschenken, und sie haben sehr unterschiedliche Vorlaufzeiten. Die digitale Urkunde ist binnen Minuten da; alles, was per Post kommt, wird innerhalb von fünf bis sieben Werktagen verschickt, dazu kommt die Post.

Wenn du bestellstDigitale UrkundeGedruckt oder gerahmt
bis 10. Dezemberliegt bereitkommt rechtzeitig
11. bis 15. Dezemberliegt bereitwird knapp
ab 16. Dezemberliegt bereitkommt nach Weihnachten
am 24. Dezember, 17 UhrÜbergabe um 18 Uhr möglichnein

Der letzte Eintrag ist kein Werbeversprechen, sondern der Grund, warum dieses Geschenk auch dann noch funktioniert, wenn nichts mehr ankommt: Du legst den Zeitpunkt der Übergabemail selbst fest, auf die Stunde genau. Bis dahin sieht niemand außer dir etwas.

Wenn du die Adresse der beschenkten Person nicht hast oder nicht angeben möchtest, bekommst du den Übergabelink selbst per Mail. Dann entscheidest du, wie er ankommt: ausgedruckt, per Nachricht oder vorgelesen.

Was außer einem Baum noch am selben Tag fertig wird, vom Gutschein zum Ausdrucken bis zum Zeitgutschein, steht im Beitrag Last-Minute-Geschenk: sieben Ideen für heute.

Der Baum steht an Weihnachten noch nicht im Boden

Das ist der Punkt, an dem viele Anbieter schweigen. Gepflanzt wird im Frühjahr und im Herbst, nicht im Dezember. Der Grund ist keine Bequemlichkeit, sondern Biologie: Unter etwa fünf Grad Bodentemperatur bildet ein Setzling keine neuen Wurzeln, und ein Baum, der ohne Wurzelkontakt in den Winter geht, vertrocknet im ersten warmen März.

Zeitstrahl: Minuten nach der Bestellung liegt die Urkunde vor, am 24. Dezember erfolgt die Übergabe, im Frühjahr wird gepflanzt und danach steht das Pflanzdatum auf der Urkunde.
Die Urkunde ist sofort da. Der Baum kommt in der nächsten Pflanzsaison.

Was du an Weihnachten verschenkst, ist also ein zugesagter Baum an einer benannten Fläche, kein bereits gewachsener. Wer das offen sagt, verschenkt etwas Ehrliches. Wer im Dezember „dein Baum wurde gepflanzt“ behauptet, hat entweder nicht auf das Thermometer gesehen oder rechnet damit, dass niemand nachfragt.

Ein Baum ist ein Geschenk, das weiterwächst.

Wer bei uns einen Baum verschenkt, verschenkt einen echten Baum auf einer benannten Fläche: Urkunde mit den Koordinaten der Fläche, eine Wald-Seite zum Ansehen und einen Prüfcode, den die beschenkte Person selbst nachschlagen kann. Der Übergabetermin lässt sich vorher festlegen.

Baum verschenken

ab 16,90 € je Baum. Übergabe zum Wunschtermin.

Was die beschenkte Person sieht

Zum eingestellten Termin geht eine E-Mail raus, mit deiner Widmung und einem Link: Ein Klick führt auf die Urkunde, von dort auf die Karte mit dem Standort.

  • Kein Konto. Die beschenkte Person muss sich nirgends registrieren, um Urkunde und Wald-Seite zu sehen.
  • Keine Anmeldung, kein Newsletter. Zwischen Klick und Urkunde steht nichts.
  • Ein Prüfcode. Damit lässt sich die Urkunde jederzeit gegen unsere Datenbank prüfen, auch in fünf Jahren.
  • Koordinaten der Fläche. Die stehen vom Kauf an auf der Urkunde; das Pflanzdatum kommt nach der Pflanzung dazu.

Der letzte Punkt ist der, der ein Geschenk über Weihnachten hinaus am Leben hält: Wer das Geschenk übernimmt, bekommt im Frühjahr eine zweite Nachricht, wenn der Baum steht, und das Geschenk passiert ein zweites Mal.

Die drei Varianten, und für wen sie taugen

  • Nur digital

    Preis
    16,90 €
    Passt, wenn
    es kurzfristig sein muss oder die Person weit weg wohnt
  • Mit gedruckter Urkunde

    Preis
    16,90 € + 13,90 €
    Passt, wenn
    es etwas zum Auspacken geben soll (A4 auf 300-g-Naturkarton)
  • Gerahmt

    Preis
    16,90 € + 39,90 €
    Passt, wenn
    es das Hauptgeschenk ist und einen Platz an der Wand bekommen soll

Der Rahmen enthält den Druck; beides zusammen wäre doppelt gezahlt. Mehrere Bäume gehen genauso: Drei kosten 50,70 €, fünf kosten 79,50 €, und sie stehen dann auf derselben Fläche.

Was in den 16,90 € steckt und warum es woanders sechs Euro sind, steht ausführlich im Beitrag zu den Preisen fürs Baumpflanzen. Die Kurzfassung: Setzling, Pflanzung durch Forstleute, Schutz vor Wildverbiss und fünf Jahre Pflege.

Schenkt eine ganze Klasse oder Kitagruppe, kommt vor dem Preis eine andere Frage: Was darf die Lehrerin oder Erzieherin überhaupt annehmen? Die Regeln und fünf Fragen für den Elternabend stehen im Beitrag Geschenk für Lehrer und Erzieherinnen.

Wann ein Baum das falsche Weihnachtsgeschenk ist

Es gibt Fälle, in denen wir abraten, und sie stehen hier, weil ein enttäuschtes Geschenk schlimmer ist als ein verkaufter Baum weniger:

  • Für kleine Kinder. Ein Baum, den man nicht anfassen kann, ist unter dem Weihnachtsbaum eine Enttäuschung. Ab dem Grundschulalter wird eine Karte mit Koordinaten interessant, vorher nicht.
  • Wenn die Person etwas Praktisches braucht. Ein Baum ersetzt keine Winterjacke. Er ist ein Geschenk für Menschen, die genug haben.
  • Als Ausgleich für einen Flug. Ein junger Baum bindet über Jahrzehnte, nicht ab Heiligabend, und rechnerisch geht diese Gleichung nicht auf. Wer das sagen möchte, sagt ab dem 27. September 2026 zudem etwas rechtlich Heikles.
  • Wenn es eine Überraschung mit Ortsbezug sein soll. Die Fläche liegt auf der Schwäbischen Alb bei Donzdorf. Für jemanden in Hamburg ist das ein schöner Gedanke, aber kein Ausflugsziel.

Was im Frühjahr passiert

In der nächsten Pflanzsaison kommt der Setzling in den Boden, bekommt seinen Wildschutz und wird in den Folgejahren freigehalten, damit ihn Gras und Brombeere nicht überwachsen. Danach kommt das Pflanzdatum auf die Urkunde. Die Fläche mit ihren Koordinaten steht schon vom Kauf an darauf.

Der Ort ist echt und hat einen Namen: die Lützelalb bei Lauterstein, eingezeichnet auf der Waldkarte und über den Prüfcode der Urkunde nachzuschlagen. Zeigen lässt sich die Fläche am besten bei einer Pflanzaktion oder einer Führung, mit der Geschichte des Waldes und ohne dass jemand in die junge Pflanzung tritt. Führungen gibt es auf Anfrage und gegen Entgelt. Das ist der Unterschied zwischen einem Zertifikat und einem Ort.

Kurz zusammengefasst

  • Die digitale Urkunde ist in Minuten da, gedruckt wird sie innerhalb von fünf bis sieben Werktagen verschickt.
  • Die Übergabe lässt sich auf die Stunde legen, auch auf den 24. Dezember um 18 Uhr.
  • Gepflanzt wird im Frühjahr oder Herbst, nie im Dezember.
  • Die beschenkte Person braucht kein Konto und bekommt keinen Newsletter.
  • Die Koordinaten der Fläche stehen schon auf der Urkunde.

Wenn das passt, geht es hier weiter zum Baum verschenken. Wenn du erst vergleichen willst, welche Art von Baumgeschenk überhaupt zu deinem Anlass passt, hilft der Beitrag Baum verschenken: was taugt weiter.

Geschrieben von der Redaktion des Staufenwalds. Wir forsten in Baden-Württemberg wieder auf und schreiben über das, was wir dabei sehen. Fachliches lassen wir vom Förster gegenlesen. Zuletzt aktualisiert am 23. Oktober 2026.

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Einen Baum verschenken, der wirklich gepflanzt wird.

16,90 € je Baum, mit Urkunde auf den Namen, Prüfcode und Übergabe zum Wunschtermin, gepflanzt in Baden-Württemberg.

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