Was Aufforstung wirklich leistet
Keine Rundungen nach oben, kein Werben mit „klimaneutral“: nur, was sich belegen lässt.
Was wir belegen können, und was nicht
Ein Baum bindet im Ertragsalter rund 22 kg CO₂ im Jahr. Das ist ein Richtwert, keine zugesicherte Eigenschaft: In den ersten Jahren ist es sehr viel weniger, die volle Wirkung stellt sich über Jahrzehnte ein.
Deshalb bekommen Sie hier keinen Ausgleich und kein handelbares Zertifikat, sondern einen Nachweis über Bäume an einem benannten Ort, prüfbar über den Code auf jeder Urkunde.
Wie viel Wald ist Ihr Unternehmen?
Andere Rechner geben Tonnen aus, eine Zahl ohne Bild. Dieser gibt Quadratmeter aus, weil Sie sich die vorstellen können.
Kurzstrecke, hin und zurück
Ihr Betrieb entspricht in der Fläche
16.676 m²
das sind 1,67 Hektar Wald in Pflege, rund 4.169 Bäume, oder 2,3 Fußballfelder
- Gerechnete Menge
- 92 t CO₂ im Jahr
- Bindung je Baum
- 22 kg im Jahr, im Ertragsalter
- Fläche je Baum
- 4 m² im Ertragsalter, nach Durchforstung
Das ist ein Größenvergleich, kein Ausgleich. Junge Bäume binden in den ersten Jahren deutlich weniger als im Ertragsalter. Die Rechnung oben zeigt, wie viel Fläche der Menge entspräche, nicht wie viel Ihr Betrieb heute ausgleicht. Wer Ihnen etwas anderes verspricht, rechnet großzügiger als wir.
Kein Angebot und keine Beratung: Die Zahlen oben sind Annahmen, keine Bilanz.
CO₂-Bindung braucht Zeit
Ein Baum bindet nicht am Tag der Pflanzung seine volle Jahresmenge. Das kommt erst mit den Jahren.
Jahrzehnte, nicht Tage
Die Bindung verteilt sich über die gesamte Wachstumszeit eines Baumes. Ein Kauf heute wirkt über die kommenden Jahrzehnte, nicht ab dem Kauftag.
Junge Bäume kaum
In den ersten Jahren ist die gebundene Menge gering. Erst im Ertragsalter erreicht ein Baum die Werte, mit denen üblicherweise gerechnet wird.
22 kg als Richtwert
Unsere Rechengrundlage ist ein Mittelwert für heimische Laubbäume im Ertragsalter: ein Richtwert, keine zugesicherte Eigenschaft für jeden einzelnen Baum.
Was Sie stattdessen sagen können
Seit dem 27. September 2026 ist eine Neutralitätsaussage, die auf Ausgleich beruht, nach Anhang Nr. 4c zu § 3 Abs. 3 UWG verboten, auch mit Nachweis und Erklärung.
Bei einer Aufforstung, die über Jahrzehnte wirkt, ließe sie sich ohnehin nicht seriös behaupten.
So besser nicht
„Unsere Produkte sind klimaneutral.“
Pauschal und nicht belegbar.
So schon
„Wir haben eine bestimmte Zahl Bäume in Deutschland pflanzen lassen, an einem benannten Ort, überprüfbar.“
Belegbar mit Urkunde und Prüfcode, und hält jeder Nachfrage stand, weil nichts behauptet wird, was über die Bäume selbst hinausgeht.
Für Ladengeschäfte gibt es genau diesen Satz als Zeichen für Schaufenster und Website, mit Ihrer Baumzahl und Prüf-QR: Ladenpartner werden. Kein Nachhaltigkeitssiegel, kein Zertifizierungssystem, keine behördliche Einführung.
Was der Jahresbericht enthält
- Baumbestand zum Stichtag, je Fläche
- Verortung und Größe der Flächen
- Gepflanzte Baumarten
- Daraus gerechnete Bindung im Ertragsalter, als Richtwert ausgewiesen
- Prüfcode je Urkunde, für die Nachvollziehbarkeit
Warum es keine handelbaren Zertifikate gibt
Ein handelbares Zertifikat verspricht eine geprüfte, dauerhaft gesicherte Menge, mit Registrierung, Weiterverkauf und Anrechnung. Das lässt sich für junge Bäume über einen Zeitraum von Jahrzehnten seriös nicht zusichern. Deshalb bleibt es bei einem Nachweis: nachvollziehbar, aber nicht handelbar.
Häufige Fragen
Die Frage ist nicht dabei?
Wie viel CO₂ bindet ein Baum wirklich, und ab wann?
Bekommen wir handelbare CO₂-Zertifikate?
Was genau steht im Jahresbericht?
Nachweis für Ihren Bericht?
Wir sagen Ihnen ehrlich, was sich zeigen lässt, und stellen es zusammen.
