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Wo unsere Bäume stehen

Unsere Flächen liegen in Baden-Württemberg: benannt, vermessen und auf der Waldkarte eingezeichnet.

Junge Setzlinge in blauen Anzuchtbehältern am Rand eines Waldwegs, dahinter Fichtenwald
Eigenes Foto.

Die Flächen im Einzelnen

3 Flächen, zusammen rund 14,3 Hektar.

Kaatsch-Wald

Lauterstein · 13,05 ha

Bei Weißenstein in der Gemeinde Lauterstein. Hier wachsen ausschließlich Weißtannen, gepflanzt mit Schutz vor Wildverbiss. Gezeigt wird die Fläche bei Pflanzaktionen und Führungen.

48.7134, 9.8918

Staufenwald Kuchalb

Donzdorf · 0,39 ha

Die Fläche südlich von Donzdorf, am Fuß des Hohenstaufen. Ehemaliger Fichtenbestand, nach dem Borkenkäfer als Mischwald aus Traubeneiche, Rotbuche, Bergahorn, Winterlinde und Vogelkirsche neu begründet.

48.6949, 9.7872

Staufenwald Lützelalb

Lauterstein · 0,85 ha

Bei Weißenstein in der Gemeinde Lauterstein. Hier wachsen ausschließlich Weißtannen, gepflanzt mit Schutz vor Wildverbiss. Gezeigt wird die Fläche bei Pflanzaktionen und Führungen.

48.7137, 9.9041

Wie wir pflanzen

Von der Fläche bis zur Pflege: die vier Schritte, die darüber entscheiden, ob ein Setzling die ersten Jahre übersteht.

  1. Nur Flächen, die sonst niemand will

    Wir pflanzen ausschließlich dort, wo sich Waldbau wirtschaftlich nicht lohnt. Das kostet uns mehr, weil der Boden vor dem Setzen aufwendig vorbereitet werden muss, und es ist genau der Grund, warum diese Flächen sonst brach liegen.

  2. Saatgut aus der Nachbarschaft

    Beim Saatgut achten wir auf genetische Nähe zum Standort und folgen den Empfehlungen der Forschungsstellen. Ein Setzling, dessen Herkunft auf ein anderes Klima geprägt ist, übersteht die ersten trockenen Sommer schlechter.

  3. Einzelschutz für jeden Setzling

    Jeder Setzling bekommt eine Stange und ein Drahtgitter gegen Verbiss. Beides wird nach einigen Jahren wieder abgebaut, damit im Wald nichts zurückbleibt, was dort nicht hingehört.

  4. Begleitung über Jahrzehnte

    Gepflanzt und gepflegt wird in einem anerkannten Forstbetrieb. Eine Eiche wird gut 300 Jahre alt: Was hier steht, ist ein Projekt über Generationen, nicht über eine Saison.

Zeigen lassen und mitpflanzen

  • Die Urkunde nennt die Fläche mit ihren Koordinaten und trägt einen Prüfcode
  • Öffentliche Pflanztage gibt es an einzelnen Terminen in der Pflanzsaison, im Frühjahr und im Herbst
  • Baumpaten melden sich zu einem Termin an, je gekauftem Baum ein Platz
  • Firmen buchen einen eigenen Pflanztag als Teamevent mit Tagessatz

Was auf den Flächen im Jahresverlauf passiert, steht im Ratgeber, und was aus einer Kahlfläche wird, zeigt der Beitrag nach dem Fichtensterben.

Führungen über die Kuchalb

Auch außerhalb der Pflanztage zeigen wir die Fläche, mit der Geschichte des Waldes und so, dass niemand in die junge Pflanzung tritt. Führungen kosten etwas, den Preis nennen wir dir auf Anfrage.

Einen Baum auf einer dieser Flächen?

Ab 16,90 €, mit den Koordinaten der Fläche und prüfbarer Urkunde.