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Fünf Arten, ein Mischwald.

Keine Fichten-Monokultur, sondern ein Bestand aus 5 standortheimischen Arten. Jede übernimmt eine andere Aufgabe im Wald: von der tiefwurzelnden Eiche bis zur bienenfreundlichen Winterlinde.

Die fünf Arten im Überblick

Jede Karte führt zu einer eigenen Seite mit Wuchshöhe, Anteil und dem, was diese Art im Bestand übernimmt.

Blatt der Traubeneiche

Traubeneiche

Quercus petraea

32 % der Pflanzung

Die tragende Art des künftigen Bestands. Tiefwurzelnd, trockenheitsverträglich und mit einer Lebenserwartung, die weit über ein Menschenleben hinausreicht.

Traubeneiche im Porträt
Blatt der Rotbuche

Rotbuche

Fagus sylvatica

24 % der Pflanzung

Ohne den Menschen wäre der größte Teil Deutschlands Buchenwald. Die Rotbuche erträgt viel Schatten und schließt das Kronendach über dem Waldklima.

Rotbuche im Porträt
Blatt der Bergahorn

Bergahorn

Acer pseudoplatanus

18 % der Pflanzung

Wächst schnell und schließt Lücken, die andere Arten erst in Jahrzehnten füllen. Seine Blätter zersetzen sich rasch und verbessern den Boden für den ganzen Bestand.

Bergahorn im Porträt
Blatt der Winterlinde

Winterlinde

Tilia cordata

14 % der Pflanzung

Der Baum der Dorfplätze, forstlich lange unterschätzt. Sie kommt mit Trockenheit zurecht und blüht spät im Jahr, wenn andere Trachtpflanzen längst durch sind.

Winterlinde im Porträt
Blatt der Vogelkirsche

Vogelkirsche

Prunus avium, auch Wildkirsche

12 % der Pflanzung

Die Art, die man zuerst bemerkt: Ende April steht sie weiß in einem Bestand, der sonst kahl ist. Ihre Früchte ernähren im Sommer alles, was fliegt.

Vogelkirsche im Porträt

Willst du wissen, welche Art dein Baum wird?

Die Art wird nach diesen Anteilen zugewiesen, sobald gepflanzt wird. Auf der Urkunde steht sie namentlich.