Was kostet es, eine Kahlfläche wieder zu bewalden?
Käfer, Sturm oder Dürre haben eine Lücke gerissen, und jetzt steht die Frage im Raum, was das kostet. Hier ist die Rechnung: kostenlos, ohne Anmeldung, mit den Förderhinweisen, an denen kleine Flächen meistens scheitern.
Ihre Fläche
Das sind 5.000 m² und rund 1.250 Pflanzen.
Das kostet Sie das
Stand August 202613.000–17.250 €
über die ersten 5 Jahre, ohne Förderung
- Pflanzung
- 10.000–12.000 €
- 1.250 Pflanzen
- Zaun
- 1.250–2.250 €
- einmalig, Unterhalt kommt dazu
- Pflege
- 1.750–3.000 €
- 5 Jahre × 700–1.200 € je ha
Spannen statt Punktwerte, weil zwei Nachbarflächen um den Faktor zwei auseinanderliegen können: Hangneigung, Anfahrt, Bodenzustand, Wilddruck. Was tatsächlich gefördert wird und in welcher Höhe, sagt Ihnen die untere Forstbehörde beim Landratsamt; die Beratung ist kostenlos und im Gegensatz zu dieser Seite verbindlich.
Sie wollen sich damit nicht befassen?
Wir übernehmen Flächen im Landkreis Göppingen und Umgebung: Bepflanzung mit standortgerechtem Laubmischwald, Pflege in den ersten Jahren und der Förderantrag. Das Grundstück bleibt Ihres. Finanziert wird die Fläche über Baumpatenschaften: dieselbe Rechnung, nur zahlen sie andere.
Unverbindlich. Wir sagen offen, wenn eine Fläche für uns nicht in Frage kommt: hier sehen Sie, was wir bisher gemacht haben.
Was Sie über die Förderung wissen sollten
Vier Punkte, die selten irgendwo zusammenstehen und ohne die kleine Flächen ungefördert bleiben. Stand: August 2026.
01
Es gibt ein eigenes Förderpaket
Baden-Württemberg fördert die Wiederbewaldung von Flächen, die durch Sturm, Dürre oder Borkenkäfer geschädigt wurden. Die Angebote orientieren sich am Praxisleitfaden für die Wiederbewaldung von Kalamitätsflächen im Klimawandel und an der Richtlinie landesweiter Waldentwicklungstypen: Gefördert wird also nicht irgendeine Pflanzung, sondern eine standortgerechte und klimaangepasste.
02
Ohne Mindestgröße, aber mit Mindestbetrag
Gefördert werden private und kommunale Waldbesitzende ohne Einschränkung der Besitzgröße. Es gibt allerdings einen Mindestförderbetrag von in der Regel 250 €. Wer den mit seiner Fläche allein nicht erreicht, geht bei einer Einzelantragstellung leer aus, und das betrifft genau die kleinen Flächen, um die es meistens geht.
03
Der Sammelantrag ist der Ausweg
Wird der Mindestbetrag nicht erreicht, ist eine gesammelte Antragstellung möglich, zum Beispiel über einen forstwirtschaftlichen Zusammenschluss. Das ist die Angabe, die kleinen Waldbesitzenden am häufigsten fehlt, und der Grund, warum viele kleine Flächen ungefördert bleiben, obwohl sie es nicht müssten.
04
Die Beratung kostet nichts
Zuständig sind die unteren Forstbehörden bei den Landratsämtern. Die Beratung zu Fördermöglichkeiten ist kostenlos und verbindlich, anders als jede Zahl auf dieser Seite. Ein Anruf dort ist immer der erste richtige Schritt.
Häufige Fragen
Die Kostenangaben stammen aus forstwirtschaftlicher Fachliteratur, Stand August 2026, und sind Spannen, keine Angebote.
Muss ich eine Kahlfläche überhaupt wieder bewalden?
Warum ist Laubmischwald so viel teurer als Fichte?
Was ist ein forstwirtschaftlicher Zusammenschluss?
Warum stehen hier keine konkreten Fördersätze?
Was habt ihr davon, dass ihr das kostenlos anbietet?
Sie haben keine Fläche, wollen aber trotzdem, dass eine bepflanzt wird?
Genau dafür gibt es die Baumpatenschaft: Ab 16,90 € finanzieren Sie einen Baum auf einer echten Fläche in Donzdorf, mit GPS-Standort und prüfbarer Urkunde. Auf der Karte sehen Sie, was daraus geworden ist.
