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Pflanznews
  • 3 Min. Lesezeit

Wann und wie sollte ich Durch­forstungen durchführen?

Wann die Erstdurchforstung ansteht, wie oft danach durchforstet wird und warum Winter und Spätherbst die richtige Zeit sind.

Durchforstung

Der große Durchforstungs-Guide: Für vitale Wälder und starke Bäume!

Ein Wald oder eine Baumgruppe wächst nicht von allein gesund und stabil. Regelmäßige Durchforstungen sind der Schlüssel für:

  • Stabilität gegen Stürme
  • Vitalität und Wertsteigerung
  • Biodiversität und Klimaresilienz

Bei Staufenwald werden Durchforstungen fachgerecht geplant und durchgeführt.

1. Warum sind Durchforstungen so wichtig?

  • Sie lenken das Wachstum der besten Bäume
  • Sie schaffen Platz und Licht, damit die Wurzeln und Kronen sich voll entfalten
  • Sie fördern Artenvielfalt und ein stabiles Waldklima
  • Sie verringern die Gefahr von Schädlingsbefall und Krankheiten
  • Sie verbessern die Holzqualität und Ertragschancen

Staufenwald setzt auf fachgerechte Durchforstung im Mischwald.

2. Wann sollte man eine Durchforstung durchführen?

Erstdurchforstung (Jungwaldpflege):

  • 8 bis 15 Jahre nach der Pflanzung
  • Ziel: Entfernen von verkümmerten, verdrängten oder kranken Bäumen

Folgedurchforstungen (ab ca. 20 Jahren):

  • Alle 5 bis 10 Jahre
  • Abhängig vom Wachstum der Bäume und Bestandesdichte
  • Bäume mit guter Qualität werden gefördert, Konkurrenz entfernt

Winter oder Spätherbst sind ideal!

  • Die Vegetationsruhe ist perfekt für den Eingriff
  • Der Waldboden ist fester, weniger Gefahr von Bodenschäden

Bei Staufenwald werden Durchforstungen im optimalen Zeitraum durchgeführt!

3. Wie läuft eine Durchforstung ab?

Schritt 1: Bestandsaufnahme und Planung

  • Welcher Baum ist Zukunftsbaum?
  • Welche Bäume müssen weichen?
  • Gibt es Schädlingsbefall oder Krankheiten?

Schritt 2: Auswahl der zu entnehmenden Bäume

  • Kranke, beschädigte oder schwache Bäume
  • Unterdrückte: Bäume mit schlechter Krone
  • Bäume, die andere Zukunftsbäume bedrängen
  • Staufenwald achtet auf Lichtverhältnisse und Abstände!

Übrigens: Diese Bäume stehen wirklich.

Wir forsten in Baden-Württemberg wieder auf, an der Schwäbischen Alb. Jeder Baum bekommt eine Urkunde mit Prüfcode, die jeder online nachschlagen kann. Zeigen lässt sich die Fläche am besten bei einer Pflanzaktion.

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Schritt 3: Fachgerechter Einschlag

  • Nur durch geschultes Personal durchführen
  • Keine Beschädigung der verbleibenden Bäume!
  • Schonende Bodennutzung, keine Schäden am Wurzelraum

Schritt 4: Nachkontrolle

  • Bestandsentwicklung beobachten
  • Zuwachs und Vitalität prüfen
  • Folgeeingriffe planen

Bei Staufenwald wird die Entwicklung des Waldes langfristig betreut!

4. Welche Ziele verfolgt eine Durchforstung?

Stabilität erhöhen

  • Starke Einzelbäume mit kräftigem Wurzelwerk
  • Windwurf- und Schneebruchgefahr minimieren

Wertsteigerung des Holzes

  • Astfreie, gerade Stämme durch Lichtlenkung
  • Höhere Holzqualität durch gesunde, robuste Bäume

Ökologische Vielfalt fördern

  • Lichtinseln für Sträucher, Kräuter und seltene Pflanzen
  • Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger

5. Wichtige Regeln bei der Durchforstung

  • Zukunftsbäume fördern, nicht die größten!
  • Gesunde Baumartenmischung erhalten
  • Keine Kahlflächen schaffen!
  • Bodenschonend arbeiten (Seilkran, Rückegassen)
  • Biodiversität schützen (Totholz für Artenvielfalt lassen)

Staufenwald durchforstet in mehreren Eingriffen statt in einem, lässt Totholz stehen und rückt auf festen Gassen. Was das für den Bestand bedeutet, steht in den Absätzen darüber.

6. Fehler bei der Durchforstung vermeiden!

Zukunftsbäume beschädigen

Mindert die Holzqualität → Verlust!

Zu spät eingreifen

  • Bäume geraten in Kronenkonkurrenz → schlechter Wuchs
  • Absterben schwacher Bäume, Pilzbefall

Zu viel auf einmal entnehmen

  • Gefahr von Kahlflächen
  • Mikroklima verschlechtert sich
  • Lieber sanfte, kontinuierliche Eingriffe

7. Durchforstung im Klimawandel: was beachten?

  • Klimastabile Arten fördern
  • Mischwälder aufbauen → mehr Resilienz gegen Schädlinge und Stürme
  • Zukunftsbäume an wechselndes Klima anpassen
  • Biodiversität sichern → Schutz von Boden, Wasserhaushalt und Artenvielfalt

Staufenwald pflanzt keine Monokultur, sondern Mischwald aus fünf heimischen Arten.

8. So macht es Staufenwald!

  • Bestandskontrolle und Planung
  • Förderung von Zukunftsbäumen
  • Durchforstung mit Bodenschonung
  • Langfristige Pflege und Kontrolle
  • Integration von Totholz und Habitatbäumen

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9. Fazit: Wann und wie solltest du Durchforstungen durchführen?

  • Erste Durchforstung nach 8-15 Jahren
  • Regelmäßig alle 5-10 Jahre
  • Immer Zukunftsbäume fördern, Konkurrenz entnehmen
  • Bodenschonend arbeiten, Biodiversität erhalten

Staufenwald übernimmt die komplette Durchforstungsplanung. Schon ab 16,90 € pro Baum!

Geschrieben von der Redaktion des Staufenwalds. Wir forsten in Baden-Württemberg wieder auf und schreiben über das, was wir dabei sehen. Fachliches lassen wir vom Förster gegenlesen. Zuletzt aktualisiert am 30. September 2026.

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